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Winter 2025-2026 Rundbrief

"Jeder Dagestaner hat die Pflicht, das Haus seines Vaters instand zu halten und es nicht verfallen zu lassen. Deshalb kehre ich jedes Jahr in die lakische Stadt Kumuch zurück, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Eines Tages ging ich durch den Park in Kumuch und hörte, wie mich jemand rief. Ich drehte mich um und schaute: Eine junge Frau kam auf mich zu, mit einem kleinen Mädchen auf dem Arm und einem Jungen, der ihr hinterherlief. Es stellte sich heraus, dass der Junge mein Namensvetter war und die Mutter ihn - nicht mich – gerufen hatte...

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Die jüngste Publikation des Instituts für Bibelübersetzung IBT in lakischer Sprache erschien soeben unter dem Titel "Inschil". Diese Bezeichnung ist eigentlich das arabische Äquivalent des griechischen ευανγγέλιον - Evangelium. Das Inschil bzw. Evangelium ist nicht nur den Christen sondern auch den Muslimen heilig. Die vorliegende Ausgabe umfasst das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte. Man geht davon aus, dass beide Bücher ungefähr in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts vom Evangelisten Lukas, einem Weggefährten des Apostels Paulus, verfasst wurden. Lukas soll ausgebildeter Arzt und Künstler gewesen sein. Als geborener Grieche kam er vom Heidentum zum Christentum. Das IBT hat bereits 2003 ein erstes Mal das Lukasevangelium in lakischer Sprache herausgegeben und 2012 neuaufgelegt. Die Neuausgabe, die sich nun auf langjährige Übersetzungserfahrung stützt, soll dem Leser die Welt der Bibel noch tiefer und eindringlicher zugänglich machen...

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Rundbrief Herbst 2014

Die Laken gehören zu den ursprünglich in Dagestan lebenden Völkern. Die kleine Gebirgsstadt Kumuch ist ihr administratives Zentrum, doch heute leben die meisten Laken am Kaspischen Meer in Machatschkala, der Hauptstadt Dagestans. Der lakische Übersetzer des IBÜ-Bibelübersetzungsprojekts bildet da keine Ausnahme. Das Haus seiner Vorfahren steht in Kumuch, und er benutzt es im Sommer als Ferienhaus, während er sonst in Machatschkala wohnt.

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